Kino

Der Hundertjährige Poster
© Concorde

Filmkritik: Der Hundertjährige

 

Der aus dem Fenster stieg und verschwand.

 

Allan Karlsson (Robert Gustafsson) hat Geburtstag. Er wird 100 Jahre alt. Doch anstatt sich auf die geplante Geburtstagsfeier zu freuen, verschwindet er lieber kurzerhand aus dem Altersheim und macht sich in seinen Pantoffeln auf den Weg zum örtlichen Busbahnhof. Raus aus der Langeweile und rein in ein neues Abenteuer, das ist Allans Ziel. Während seiner Reise kommt er erst zu einem riesigen Vermögen, findet neue Freunde und trifft auf Gauner, Ganoven und Kriminelle, bevor er sich mit Elefantendame Sonja auf den Weg nach Indonesien macht. All das ist für Allan aber schon lange nichts Besonderes mehr, hat er doch die letzten 100 Jahre maßgeblich dazu beigetragen das politische Geschehen in der Welt unbewusst auf den Kopf zu stellen…

"Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand" ist ein wunderbar erzählter Film mit unfassbar viel schwarzem Humor. Der tollpatschige Allan wirkt beinahe wie ein betagter Forrest Gump, denn in seinem Leben durfte er unter anderem Bekanntschaft mit General Franco, Joseph Stalin und Ronald Reagan machen. Zwar hat der Streifen die ein oder andere Länge und ist nichts für actionverwöhnte Kinogänger, dafür ist er unglaublich lustig. Der Film bekommt 6 von 8 Punkten. [zurück...]


Der Hundertjährige
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