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Filmkritik: The Wolf of Wallstreet

Ein neues Meisterwerk von Martin Scorsese

 

Nach einer wahren Begebenheit erzählt THE WOLF OF WALL STREET die Geschichte des New Yorker Börsenmaklers Jordan Belfort. Belfort lebt seine eigene Version des amerikanischen Traums: Auf dem Weg nach oben findet er sich schnell in der korrupten Realität des Kapitals zurecht. Denn der Erfolg kennt nur eine Maxime: hemmungslose Habgier. Als Broker jongliert Belfort bald mit Millionen, feiert Ende der 80er-Jahre exzessive Erfolge mit seiner Maklerfirma „Stratton Oakmont“ und lebt schon mit Anfang 20 ein Leben in überbordendem Luxus und Überfluss – was ihm den Titel „The Wolf of Wall Street“ einbringt.

 

Geld. Macht. Frauen. Drogen. Die Versuchungen lauern überall und ein Widerstehen ist nicht nötig! Belfort und seine Wolfsmeute lassen sich von keiner Behörde einschüchtern. Sie erkennen schnell, Bescheidenheit wird überbewertet und das Credo der Ellenbogengesellschaft lautet: Mehr ist nie genug!

Auch wenn der Film bereits um 60 Minuten gekürzt ist, ist der neue Film von Martin Scorsese ein 180 Minuten langes Meisterwerk. Trotz der Länge wird der Film nicht langweilig und schaut sich wie ein Film mit 90 Minuten. Scorsese schafft es mit einer tollen Geschichte den Zuschauer zu packen. Auch wenn The Wolf of Wall Street dieses Jahr eine starke Konkurrenz bei den Oscars hat, sollte nun Leonardo DiCaprio endlich seinen Oscar bekommen. Er spielt die Rolle des Jordan Belfort so perfekt, das man ihm jeden Tiefpunkt und jeden Höhepunkt abkauft. Er steht praktisch immer mit dem Rücken zur Wand und das FBI ist im dauerhaft auf den Fersen Der Soundtrack ist ebenfalls perfekt. Besser kann ein Soundtrack nicht eingesetzt werden.

 

Um es kurz zu fassen: Dieser Film ist mindestens eine Kinokarte wert. [zurück...]


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